Baufritz GmbH & Co. KG 30 Jahre EMAS: Umweltmanagement mit Ausdauer

Bildquelle: Baufritz GmbH & Co. KG - (v.l.n.r.) Hans-Peter Rauch, Dagmar Fritz-Kramer, Michael Sailer
Manche Auszeichnungen wirken auf den ersten Blick unspektakulär – und gerade deshalb sind sie bemerkenswert. Ein Zertifikat, ein Handschlag, ein paar Worte der Anerkennung. Doch hinter der Urkunde, die kürzlich überreicht wurde, steckt eine dreißigjährige Geschichte kontinuierlicher Arbeit.

Der Anfang: 1996

Als sich Baufritz 1996 erstmals nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS validieren ließ, war das keine Selbstverständlichkeit. Das Unternehmen war der erste Holzbaubetrieb Bayerns, der diesen Schritt ging, und erhielt bei der Handwerkskammer für Schwaben die Registriernummer 01 – ein früher Beleg dafür, dass Umweltmanagement im Betrieb ernst genommen wurde, lange bevor Nachhaltigkeit zum verbreiteten Unternehmensthema wurde.

Drei Jahrzehnte ohne Unterbrechung

Was die Auszeichnung heute besonders macht, ist weniger der Beginn als die Kontinuität: 30 Jahre später ist der Betrieb noch immer lückenlos EMAS-validiert. Das bedeutet jährlich wiederkehrende externe Prüfungen, dokumentierte Umweltziele und die fortlaufende Auseinandersetzung mit den eigenen Auswirkungen auf die Umwelt – ohne Unterbrechung, Jahr für Jahr.

Anlässlich dieses Jubiläums überreichte Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben, die Urkunde persönlich an Geschäftsführerin Dagmar Fritz-Kramer und an Michael Sailer.

Was hinter der Zahl steht

EMAS ist kein einmaliges Gütesiegel, das man erwirbt und dann behält. Es verpflichtet dazu, die eigenen Umweltauswirkungen systematisch zu erfassen, messbare Ziele zu setzen, Entwicklungen zu dokumentieren und sich regelmäßig unabhängig überprüfen zu lassen. Genau darin liegt für den Betrieb der eigentliche Wert: Glaubwürdiger Umweltschutz zeigt sich nicht in einer einzelnen Erklärung, sondern in der Bereitschaft, sich dieser Prüfung wieder und wieder zu stellen.

Anerkennung als Ansporn

Die Würdigung durch die Handwerkskammer für Schwaben wird als Bestätigung des bisherigen Weges verstanden – und zugleich als Anlass, ihn konsequent fortzusetzen. Nach 30 Jahren bleibt das Ziel dasselbe wie zu Beginn: Umweltmanagement nicht als Formalität zu betreiben, sondern als dauerhafte Aufgabe.


Quelle: Baufritz GmbH & Co. KG

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